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Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Sehr verehrte, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kinder und Jugendliche in Waldbronn,

wir alle freuen uns auf Weihnachten und damit auf ruhigere Tage im Kreise unserer Familien. Die
Kinder können natürlich die Ferien gar nicht erwarten. Hoffentlich haben wir wieder eine weiße
Weihnacht und viel Schnee, damit wir uns beim Schlittenfahren treffen können.
Ein ereignisreiches Jahr, auch für unsere Gemeinde, geht nun zu Ende. Und so kehrt nun auch Ruhe
in unseren Ortsteilen Busenbach, Etzenrot mit Neurod und Reichenbach ein. Viel Arbeit, viele Termine
und Veranstaltungen, zahlreiche bewegende Momente des Jahres 2002 liegen hinter uns und das
neue Jahr 2003 haben wir nun vor uns. Der Jahreswechsel ist Anlass, einerseits auf das Geschehene
zurückzublicken, andererseits auf das noch Kommende vorauszuschauen.
Wieder haben sich zahlreiche Mitbürger ehrenamtlich und damit für andere engagiert und ihren
persönlich Einsatz gebracht. Dafür erst mal ein herzliches Dankeschön. Vor allem die Beteiligung von
über 300 Personen und damit Akteuren bei den 10 Diskussionsabenden zum „Leitbild 2020" und die
große Beteiligung bei der Eröffnungsveranstaltung und des Bürgerforums im Kurhaus zeigen mir das
vorhandene Interesse an der gemeinsamen Zukunft in Waldbronn.
Besonders die Vereine, Vereinigungen und Organisationen waren wieder sehr aktiv und kreativ und
haben unser Leben in Waldbronn bereichert. Das gilt auch für die Aktivitäten im kirchlichen und
caritativen, diakonischen, schulischen sowie sozialen Bereich. Sehr erfreulich sind die Bewegungen in
der ambulanten Hospizarbeit, die ja auch von Waldbronnern Einrichtungen und der Gemeinde
Unterstützung findet.
Unser gemeinsames Ziel, Waldbronn mit allen Ortsteilen als lebens- und liebenswerte Gemeinde
voranzubringen und zu erhalten, haben wir im Jahr 2002 erreicht. Waldbronn soll eine
Wohlfühlgemeinde für Jung und Alt sein und auch bleiben!
Auch im Namen des Gemeinderates danke ich allen, die sich für andere einsetzen und engagieren
und damit das Gemeinwohl für uns alle stärken.
Die gewaltigen Einbrüche, besonders bei der Gewerbesteuer, führten zu unvorhergesehenen
Entnahmen der Rücklage und neuen Kreditaufnahmen. Investitionen müssen zurückstehen, da diese
nicht finanzierbar sind. Dies führt im Jahr 2003 zu weiteren erforderlichen Einsparungen vor allem bei
freiwilligen Leistungen und Zuschüssen, weitere Darlehen und Rücklagenentnahmen. Für
Investitionen bleibt kein Spielraum; lediglich der Eistreff, Sanierungen der Wasserleitungen und
kleinere Instandhaltungsarbeiten können erfolgen. Was nicht gemacht werden muss, kann auch nicht
gemacht werden. Denn die Aussichten auf eine höhere Gewerbesteuer im nächsten Jahr sind
aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage eher gering, deshalb rechnen wir erst mal mit dem
Schlimmsten.
Diese Tatsache jedoch lässt uns, die örtliche Gemeinschaft, vielleicht auch näher zusammenrücken.
Es wäre doch schön, wenn wir die Projekte, die sich aus unserem Leitbild ergeben, die wenig Geld
kosten, aber für die Betroffenen Vorteile bringen, bereits im kommenden Jahr in die Tat umsetzen
könnten. Die Beteiligung der Gemeinde sehe ich eher als „Hilfe zur Selbsthilfe". Also Begleitung der
Aufgaben, aber eben nicht komplette Übernahme. Hier hoffe ich auf Ihr Verständnis, aber vor allem
auch auf Ihren persönlichen Einsatz!
Sie wissen mein persönliches Motto: "Keiner weiß so viel wie wir alle zusammen". Ich denke dieser
Spruch gewinnt die nächsten Jahre noch mehr an Bedeutung.
In diesem guten Sinne wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2003.

Herzliche Grüße              
Ihr Bürgermeister
Harald Ehrler

 

[Gluehweinhuette>>]