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Kurparkfest

Gute Stimmung im Kurpark trotz Regen

Eröffnet wurde das Fest mit dem
Fassanstich durch Bürgermeister
Harald Ehrler, assistriert von
Braumeister Ralf Störzbach

Offenbar hatte der Wettergott Urlaub oder war nicht erreichbar. Jedenfalls regnete es erstmals seit vielen Jahren am ersten Abend des Kurparkfests und das schmälerte den Besuch beim Großereignis "Feuerwerk" doch erheblich. Dabei hätte das feurige Spektakel über dem Kurpark durchaus eine Rekordkulisse verdient mit seinem bunten Glanz und den zahlreichen Neuheiten am nächtlichen Himmel. "Schade", so hörte man oft, "es war ein sehr schönes Feuerwerk und hätte einen besseren Besuch verdient!"
Dennoch begann das Kurparkfest am Samstag wie gewohnt. Vor der offiziellen Eröffnung machten sich rund 40 Freizeitläufer und Walker auf die zehn oder fünf Kilometerrunde. Als erster kam nach 39 Minuten Bernhard Becker von den zehn Kilometern zurück.
Dann füllte sich der Platz vor der Bühne in Erwartung des Fassanstichs, der schon traditionell durch den Musikverein "Lyra" Reichenbach unter der Leitung von Eugen Endres begleitet wurde. Bürgermeister Harald Ehrler begrüßte die Gäste, unter ihnen die Nachbarbürgermeister Cornelia Petzold-Schick (Ettlingen), Rudi Knodel (Karlsbad) und Raimund Schuster (Marxzell). Die Riege der Abgeordneten vertrat MdL Werner Raab. Ein Gruß des Bürgermeisters ging auch an Ehrenbürger Martin Altenbach und die Freunde aus St. Gervais, die zum Kurparkfest gekommen waren.

Tony Marshall im Gespräch mit Waldbronns Bürgermeister beim Kurparkfest

Ehrler erinnerte an die chinesische Glückszahl "acht" und hob hervor, dass es sein achtes Kurparkfest als Bürgermeister sei, aber auch das achte Fest, für das Edmund Lauinger in hervorragender Weise verantwortlich zeichne. Ihm überreichte er auch den ersten Glückskeks und hoffte, dass ihm persönlich die Zahl "Acht" im kommenden Jahr bei der Wahl Glück bringe.
Danach schwang der Bürgermeister den Hammer und stach, assistiert von Braumeister Ralf Störzbach von der Waldbronner Gasthausbrauerei "Lindenbräu", das erste Fass Bier an, das anschließend an die wartenden Besucher als Freibier verteilt wurde. Nicht zu kurz kamen auch die Kinder, die sich ein alkoholfreies Getränk abholen durften.

Der "Friary Guildford Brass Band" aus England überreichte Bürgermeister Harald Ehrler einen Waldbronner Ziegel zur Erinnerung

40 Vereine und Gastronomen waren beim Kurparkfest mit Ständen und einem breiten, großteils bodenständigen Angebot an Speisen und Getränken vertreten. Zahlreiche Vereine hatten sich auch kleine Spiele und Aktionen für Kinder einfallen lassen. Einen neuen Standort im Kurparksee hatte in diesem Jahr der Dunk-Tank der DLRG Waldbronn gefunden und auch hier wurden die Aktiven mit Begeisterung ins Wassergeschickt. Live-Musik gab es dazu bei den Musikvereinen aus Busenbach, Etzenrot und Reichenbach. Busenbach hatte zudem mit der "Friary Guildford Brass Band" aus England sich internationale Verstärkung gesichert. Ihrem Dirigenten Chris King überreichte Bürgermeister Harald Ehrler gemeinsam mit Edelweiß-Vorsitzendem Fritz Müller einen Waldbronner Ziegel als Erinnerung an die Albtalgemeinde.

"Schöne Maid, hast du heut für mich Zeit",
fragte Tony Marshall

Am Samstag lockte trotz Regens die Band "Danny and the boys" ihre Fangemeinde vor die Bühne. Am Sonntag waren dann noch am See "Pirm Jam" und auf der Bühne "Discomania" live zu erleben. Einer der Höhepunkte am Sonntag waren die Aufzeichnungen von MP-TV, bei denen Andy Hocewar als Stargast Tony Marshall präsentieren konnte, der mit seinen Hits "Bora, Bora" oder auch der unverwüstlichen "schönen Maid" für gewaltig Stimmung sorgte.
Gut besucht war auch wieder das Spielfest am Sonntag auf der Wiese hinter der Bühne. Die Verantwortlichen des Turnverein Busenbach hatten sich wieder allerhand Spiele für die Kinder einfallen lassen, die auch begeistert mitmachten und die Betreuer ganz schön auf Trab hielten. Zu den Ständen kam noch ein Vergnügungspark, in dem sich Kinderkarussells drehten, Süßigkeiten feilgeboten wurden und auch Bungee-Jumping war eine beliebte Attraktion.

Gut besucht waren auch die Informations- und Verkaufsstände der Reichenbacher Unternehmen beim verkaufsoffenen Sonntag im Rahmen des Kurparkfests

Nachdem es am Samstag nach dem Fassanstich schon angefangen hatte zu regnen, fiel die Bilanz durchwachsen aus. Von 70 Prozent weniger Umsatz, Harold Ruzanji vom Schützenverein, bis Zufriedenheit reichte die Spanne. "Unser Zelt war voll bis in die Nacht", betonten unisono Verantwortliche der beiden Musikvereine aus Busenbach und Reichenbach. Einig waren sich aber alle, dass der Besuch bei weitem nicht so stark war wie in den zurückliegenden Jahren. Der Sonntag mit seinem sonnigen Festwetter machte zwar noch Einiges gut, konnte aber den Samstag nicht mehr ganz ausgleichen.
Durchwachsen auch die Bilanz beim verkaufsoffenen Sonntag. Die beteiligten Geschäfte verzeichneten zwar viele Interessenten, die sich vor allem die Waren anschauten. Die Ausnahme war das ortsansässige Schuhgeschäft, in dem sich die Kunden drängten und auf Grund der günstigen Sonderangebote auch von den Schnäppchen Gebrauch machten.

 

 

 

Beim Spielfest

 

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