Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
12.291.290

Volltextsuche



 

 10 CDU-Antrag zur Blumenstraße

Vor-Ort-Termin für Blumenstraße

Zur Blumenstraße in Busenbach stellte die CDU-Fraktion einen Antrag

Zum Vorhaben- und Erschließungsplan Blumenstraße hat die CDU-Fraktion einen schriftlichen Antrag gestellt, nachdem in der Sitzung im Mai der mündlich vorgebrachte CDU-Antrag auf Inaugenscheinnahme vor der Beschlussfassung keine Mehrheit fand. Der CDU-Antrag zielt jetzt darauf ab, dass zur Erschließung der rückwärtigen Grundstücke Alternativen aufgezeigt werden, nach den bisherigen Planungen soll sie über die Blumenstraße erfolgen. Überplant werden sollen auch die Verkehrsflächen. Bei einer Erschließung über die Blumenstraße fordert die CDU ein weiteres Abrücken der geplanten Häuser, damit die Blumenstraße um zusätzlich 2 m verbreitert werden kann, geplant sind 50 cm. Dies sei notwendig, um einen gefahrlosen Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Mit der Zustimmung zu den acht Doppelhaushälften sieht die CDU den Gemeinderat in der Pflicht, auch den restlichen Grundstückseigentümern an der Waldstraße eine Bebauung auch im Einzelverfahren zu ermöglichen. Vor der endgültigen Beschlussfassung solle über den Antrag eine ausführliche Debatte im Ausschuss für Umwelt und Technik geführt werden, der ein Vor-Ort-Termin vorgeschaltet werden soll.
Roswitha Bichler (CDU) erläuterte zu dem Antrag, dass die Anregung zur Einbeziehung der gesamten Blumenstraße aus Gesprächen mit Anwohnern stamme. Leider sei im Mai der CDU-Antrag auf mehr Transparenz mit knapper Mehrheit abgelehnt worden. Bächlein nannte als Hauptpunkte die Verbreiterung der Straße und welche Kosten dabei auf die Gemeinde zukommen.
Die Kosten werden offen gelegt, die durch das Abrücken entstehen. Dies sei auch im AUT bereits dargelegt. Wenn eine andere Erschließung gewünscht wird, seien neue Überlegungen zu den Kosten erforderlich. Dies werde die Gemeinde tun. Im Übrigen verwies Masino auf zwei eigentlich gültige Beschlüsse in AUT und Gemeinderat, eine neuerliche Beschlussfassung sei eigentlich nicht nötig. Dennoch werde das Thema nochmals im AUT beraten und ein Vor-Ort-Termin vorgeschaltet. Interessenten für eine Bebauung gebe es, sagte der Bürgermeister auf eine Frage von Roswitha Bichler (CDU).
Auf intensive Beratungen wies Klaus Bechtel (SPD) hin., zumal der Gemeinderat nicht nachlässig war. Einen Termin in der Blumenstraße könne man mittragen, Ziel müsse aber die Bebauung sein. Sie sei erschrocken, als sie hörte dass die Blumenstraße zutr Waldstraße hin bebaut werden solle, sagte Angelika Demetrio-Purreiter (FW). Der Gemeinderat müsse sich gut überlegen, ob an dieser Stelle eine Verdichtung gewollt sei. "Was tun wir unserer Gemeinde an, wenn wir auf Teufel komm raus alles zubauen?", fragte die Gemeinderätin. Man solle sich gut überlegen, was mit den Grundstücken geschehen könne. Die Anwohner bei einer Ortsbegehung einbeziehen regte Prof. Dr. Kristian Kroschel (FW) an. Ein Bebauungsplan sei kaum möglich, da er die Gemeinde zu teuer komme. Die Verkehrssituation lasse sich durch eine Einbahnstraßenregelung entschärfen. Ein eindeutiges "Ja" zur innerörtlichen Verdichtung sagte Gerhard Knobloch (Bündnis90/Die Grünen). Auch er sprach sich für eine Einbahnstraßenregelung aus. Eine Verbreiterung der Straße koste wegen der topografischen Lage ein Vermögen. Erika Anderer (CDU) monierte, dass die Blumenstraße, sie ist an vielen Stellen unter 4 m breit, erheblich aufgeweitet werden müsse. Nötig sei dies auch, um Rettungsfahrzeugen eine problemlose Durchfahrt zu ermöglichen. Anderer sprach von einer Verbreiterung um mindestens2,50 m.
Das Thema "Blumenstraße" wird jetzt nochmals im AUT behandelt. Der Sitzung vorausgehen wird, wie der Bürgermeister zusicherte, eine Begehung der Straße.

Zur Tagesordnung

[<< Übersicht] [<<09 Kurverwaltung]