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 09 Bebauung Blumenstraße

Bebauung Blumenstraße zurückgestellt

Bebaut werden sollen die Grundstücke südlich der Blumenstraße, auf unserem Bild rechts.

Nur mit einer reduzierten Grundstücksfläche wollte die Baugenossenschaft Busenbach 2009 das Erbbaurecht für acht Grundstücke zwischen Blumen- und Waldstraße verlängern. Die Grundstücke wurden deshalb geteilt und für die acht mit Doppelhaushälften bebauten Grundstücke entlang der Waldstraße wurde das Erbbaurecht um 30 Jahre verlängert. Die abgetrennten acht nördlichen Grundstücke sind mit einer Größe von 1857 qm im Besitz der Gemeinde.
Verwaltung und Gemeinderat haben sich in den Folgejahren immer wieder mit einer baulichen Nutzung befasst. Es gab Gespräche mit den Anwohnern und eine Ortsbesichtigung mit Polizei und Feuerwehr wurde vom Ausschuss für Umwelt und Technik durchgeführt. Planungsüberlegungen gingen immer davon aus, dass die Blumenstraße von 4,10 auf 4,5 verbreitert wird. Daran soll sich eine Stellplatzfläche von 2,50 m auf den Privatgrundstücken anschließen. Die erforderlichen Straßenbaumaßnahmen einschließlich einer notwendigen Stützmauer sollten nicht zu Lasten der Gemeinde gehen.
Jetzt liegt das Angebot eines Investors vor, das aber an Bedingungen geknüpft ist. So soll die Gemeinde die Deckschicht der verbreiterten Straße herstellen, auf einem der südlich gelegenen Grundstücke muss ein Kran Platz finden. Außerdem sollen Kanalrevisionsschächte und Zisternen für jeweils zwei Doppelhaushälften zusammengefasst werden.
Einen Fehler nannte Erika Anderer (CDU) die Verlängerung der Erbbaupacht. Ein zusammenhängendes Gebiet ließe sich leichter überplanen und Mehrgenerationen-Wohnen ließe sich dort verwirklichen. Die Blumenstraße bereits größeren Fahrzeugen Probleme. Auch für Prof. Dr. Kristian Kroschel (FW) ist Mehrfamilienwohnen dort denkbar. Die Frage sei nur, ob die Gemeinde aus dem Erbbaupachtvertrag herauskomme. Eigentlich seien die Bedingungen des Gemeinderats erfüllt und einer Vergabe stehe nichts mehr im Wege, sagte Dieter Rädle (SPD). Dennoch sprach er sich für seine Fraktion dafür aus, mit der Baugenossenschaft Busenbach zu verhandeln. Im Erfolgsfall gelte es dann Investoren zu suchen, die bereit sind, dort sozial-verträglichen Wohnungsbau zu realisieren.
Eine Mehrheit fand am Ende Bürgermeister Franz Masino mit seinem Antrag, sich zunächst noch einmal Zeit zu nehmen für Gespräche mit der Baugenossenschaft Busenbach. Habe die kein Interesse an einer Änderung des Erbbauvertrags, dann sollte der Gemeinderat über die Verwaltungsvorlage abstimmen.

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