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 TOP 9: Verpflegung für Kita, Hort und Kindergarten

Essen in Kita, Kindergarten und Hort

In einem weiteren Antrag, ebenfalls vom 29. April, regen Bündnis90/Die Grünen eine Änderung bei der Essensverpflegung für Kita, Kindergarten und Hort an. Wörtlich heißt in dem Antrag:
"Erschaffen einer gemeinsamen Essensverpflegung für die Ki.ta, Kiga und Albert Schweitzer Schule
Die Gemeinderatsfraktion der Bundnis90/Die Grünen beantragt die Schaffung einer gemeinsamen Essenverpflegung in der neuen Kindertagesstätte, den Kindergärten und der Albert Schweitzer Schule am dortigen Standort.
Begründung: Kitabetreiber erwägen aus Kostengründen eine Catering-Essensversorgung durch Gefrierkost. Um eine allgemeine Umsetzung einer gesunden und frischen  Kost zu gewährleisten, sollte an diesem Standort eine Vorort-Versorgung mit frisch  zubereiteten Speisen aus regionaler Herkunft für alle dortigen Einrichtungen eingerichtet werden.
Die Verwaltung wird beauftragt dem Gemeinderat Vorschläge zu unterbreiten."
Bürgermeister Franz Masino sagte in seiner Stellungnahme, dass mit der Gemeinde, der Kirchengemeinde und Impuls Soziales Management drei Betreiber betroffen sind, die es zuerst unter einen Hut zu bringen gelte. Derzeit werden Hort und Kindergarten St. Elisabeth von der Küche des SRH-Klinikums mit täglich frisch zubereitetem Essen versorgt. Impuls Soziales Management habe eine Mischform. Fleisch erhalte es von einer Spezialfirma tiefgekühlt, Beilagen würden dagegen vor Ort frisch zubereitet. Eine gemeinsame Verpflegung erfordere am Standort zusätzliche Räumlichkeiten wie Küche, Vorratsräume, Kühlräume. Außerdem müsse entsprechendes Küchen und Hauswirtschaftspersonal eingestellt werden.
Beate Maier-Vogel (Bündnis 90/Die Grünen) bezog sich zur Unterstützung des Antrags auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung nach der Kita-Essen häufig unausgewogen seien. Ralf Störzbach (FW) machte darauf aufmerksam, dass eine eigene Küche mit dem entsprechenden Personal zu teuer für 150 Essen am Tag sei. Er errechnete, dass auf die Gemeinde Investitionskosten von mindestens 250.000 € zukommen, dazu kommen dann noch die laufenden Personalkosten. Für Prof. Dr. Kristian Kroschel (FW) ist der entscheidende Faktor, dass das Essen gut ist. Allerdings sollten die Küchen auf Kinderverpflegung spezialisiert sein. "Nur die Tatsache, ich loche vor Ort, macht das Essen noch nicht gut", sagte Roland Bächlein (CDU) und regte an, das Kindergarten-Kuratorium mit dieser Frage zu befassen. Bürgermeister Franz Masino schlug abschließend vor, abzufragen, welche Caterer zu welchem Preis kindergerechte Essen anbieten. Danach solle zuerst das Gespräch mit den Trägern gesucht werden.

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